| Informationen |
|
|
|
Das Kanuzentrum Hildesheim ist eine öffentliche Einrichtung für den Kanu-Schulsport.Getragen wird das Zentrum von der Stadt Hildesheim, unterstützt auch vom Landkreis. Für die personelle Ausstattung zeichnet das Land Niedersachsen verantwortlich, das das Zentrum als landesweiten Stützpunkt für den Kanuschulsport ausgewiesen hat. Seit 2006 leitet Ingo Schröder, Oberstudienrat am Hildesheimer Goethegymnasium, das Kanuzentrum.
Die Anlage liegt auf dem Gelände des Freibades "Jo-Wiese" inmitten der Stadt Hildesheim.
Es grenzt direkt an den Hohnsensee und das Fließgewässer Innerste. Die Wildwasser-Sportanlage "Bischofsmühle" ist flussab in ca. 10 Minuten erreichbar. Damit bietet das Kanuzentrum ideale Voraussetzungen für unterschiedliche Aktivitäten im Lern- und Erfahrungsfeld "Auf dem Wasser".
Möglichkeiten der Sportausübung sind in nahezu allen kanusportlichen Disziplinen vorhanden. Der Schwerpunkt liegt auf der Grundlagenausbildung im Kajak-Einer. Hierfür stehen rund 100 Boote zur Verfügung.
Geübte Kanu-Schüler können damit auch ins Wildwasser an der "Bischofsmühle" gehen. Durch die Regulierbarkeit der Wasserdurchflussmenge auf dieser Sportanlage können auch die Schwierigkeiten unterschiedlichen Ausbildungsständen angepasst werden. Sicherheitsausrüstung wie Schutzhelme, Schwimmwesten und Neopren-Kälteschutzanzüge stehen zur Verfügung.
Auch Wanderfahrten auf der Innerste oder anderen Gewässern sind durchführbar. Hierfür können auch zwei Bootsanhänger sowie Zweier-Kajaks genutzt werden.
Immer beliebter wird das Kanupolo-Spiel. Für diese actionreiche Variante des Kanusports kann auf dem Hohnsensee ein Spielfeld aufgebaut werden; fortgeschrittene Kanusportler können entsprechende Ausrüstung verwenden.
Kanu-Freestyle, die jüngste der Disziplinen des Kanusports, ist auch am Kanuzentrum im Kommen. Für Flatwater-Moves ist der Hohnsensee ideal, Playspots finden sich an der "Bischofsmühle". Diese Disziplin ist allerdings den Experten vorbehalten.
In begrenztem Umfang gilt dies auch für den Kanurennsport. Je ein Einer-, Zweier- und Viererkajak stehen zur Verfügung.
Kanuwandern im offenen Canadier hingegen kann vom Kanuzentrum aus nicht betrieben werden.
Der Adressatenkreis des Kanuzentrums erstreckt sich über alle niedersächsischen Schulen sämtlicher Schulformen in öffentlicher und freier Trägerschaft. Schulen angrenzender Bundesländer sowie Sportgruppen von Hochschulen steht die Nutzung ebenfalls offen, soweit Kapazitäten vorhanden sind.Denkbar sind Kanusportaktivitäten im Rahmen des Sportunterrichtes, in Kursen auf der Sek. II, an Projekttagen und -wochen, an Wandertagen, im Rahmen von Klassenfahrten, als Arbeitsgemeinschaft. Beliebt sind auch die Kanu-Ferienkurse in den Sommerferien, an denen in jedem Jahr bis zu 800 Kinder aus Stadt und Landkreis Hildesheim teilnehmen.
Begleitende Sport-Lehrkräfte müssen gemäß den niedersächsischen "Grundsätzen für den Schulsport" für den Kanusport "eine Ausbildung erhalten oder eine besondere Qualifikation erworben haben" (S. 7, Abs. 4.2). Lehrkräften, die eine solche Qualifikation nicht erworben haben, kann seitens des Kanuzentrums die Unterstützung durch einen Kanusport-Übungsleiter vermittelt werden.
In regelmäßigen Abständen bietet das Kanuzentrum in Hildesheim Lehrerfortbildungskurse an, in denen die notwendige Qualifikation erworben werden kann. Kooperationspartner für diese Lehrgänge ist der Deutsche Sportlehrerverband (DSLV).
Eine umweltpädagogische Begleitung der sportlichen Aktivitäten bietet sich an, da der Kanusport im Freien stattfindet. Die angrenzenden Gewässer bieten eingeschränkte Möglichkeiten für gewässerokologische Untersuchungen bzw. Beobachtungen.
Bei Interesse an einem der vielfältigen Angebote des Kanuzentrums Hildesheim senden Sie bitte eine E-Mail an den Leiter, Ingo Schröder.
|
| Zuletzt aktualisiert am Freitag, den 21. August 2009 um 09:13 Uhr |

Informationen


Das
Der